Standort der Schwanenburg endgültig lokalisiert

Von Dr. Christof Spannhoff

Wo lag die mittelalterliche Schwanenburg im Bereich zwischen Rheine und Elte? Diese Frage, die die Orts- und Regionalgeschichtsforschung seit Jahrzehnten beschäftigt hat, kann jetzt eindeutig beantwortet werden – dank Andreas Brinker. Der Rheiner Heimatforscher hatte unnatürliche Strukturen in Luftbildern und Satellitenscans an einer Stelle ausgemacht, in deren Umgebung die Anlage gelegen haben soll. Auch gegen anderslautende Meinungen hielt er an seinen Befunden fest, führte zahllose Gespräche und machte Fachleute auf den Fall aufmerksam, bis endlich der archäologische Beweis erbracht werden konnte. Das ist ein großer Erkenntnisgewinn für die Geschichte der Stadt Rheine.

Beschreibung der Zerstörung der Schwanenburg in der münsterischen Bischofschronik in der Edition von Julius Ficker (1851).

Die Burg, die erstmals überhaupt 1303 als Ausstellungsort zweier Urkunden namentlich in Erscheinung tritt („Datum Swanenborgh“)[1] und ihre Bezeichnung vom Steinfurter Wappentier, dem Schwan, ableitete, wurde bereits 1343 wieder zerstört. In der münsterischen Bischofschronik, die Florenz von Wevelinghoven in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts in Auftrag gab, wird von einer Fehde zwischen dem Bischof Ludwig von Münster und dem Steinfurter Edelherrn berichtet, in deren Zuge das „castrum Schwanenborch“ geschleift wurde.[2] Eine deutsche Chronik aus dem 15. Jahrhundert lokalisiert die Burg noch genauer: „syn sloet to Swanenborch, dat gelegen is up der Emese by enen dorpe geheiten Mesem“.[3] Aus ihren Steinen soll der mündlichen Überlieferung nach die alte Kirche in Mesum erbaut worden sein.[4] 1573/74 kommt unter den Flurstücken des Bauern Willering (heute Willer), südlich dessen Hofstelle das Burgareal liegt, eine Fläche namens Tangenborg vor. Ob sich diese Bezeichnung (zu mittelniederdeutsch tange ‚Landzunge‘) auf die Schwanenburg bezieht, könnte durchaus möglich sein, weil der Bereich heute wie damals in der Heiner Mersch liegt und auch die bereits Ende des 16. Jahrhunderts genannten benachbarten Flurstücke „Hoyeland“ (Heuland) und „khoekamp“ (Kuhkamp) noch gegenwärtig im Liegenschaftskataster als Flurbezeichnung existieren.[5]

1656 erhob dann die Äbtissin von Herford Einwände gegen die Abtrennung der zum verfallenen Haus Schwanenburg gehörenden Kapelle Elte vom Pfarrbezirk zu Rheine. Dort heißt es: „Demnach in einer baurschafft dieses kerspels, Elte genant, eine alte geringe Capelle wandags zue dem alten dhaselbst gelegenen jetz gentzlich verwüsteten hauße Schwanenborg gehörig, daher das Jus collationis bei dem Gräfflichen Schloß Steinfurtt oder Tecklenburg annoch vorhanden, sich befindet“.[6] 1661 wurde Elte dann durch den münsterischen Bischof Christoph Bernhard von Galen zur eigenständigen Pfarrei erhoben.[7]

Bericht des Mesumer Fischers Gerdt Wesseling über die Schwanenburg von Jahr 1661.
Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen, Msc. I, Nr. 97, S. 701.

Ein Schriftstück aus dem Archiv des Klosters Gravenhorst von 1661 gibt weitere Auskunft über die Lage der Burganlage: Am 4. Mai teilte der Mesumer Fischer Gerdt Wesseling dem Steinfurter Grafen mit, er sei vor das Brüchtengericht in Rheine zitiert worden, weil er angeblich eine Gotte [Rinne] an der „Schwanenborg“ durchstochen habe. Diese Gotte lag am „Thiemans Kampf“ in Elte.[8] Der dortige Hof Thiemann gehörte dem Kloster Gravenhorst bereits seit 1262.[9] Somit muss sich auch die Schwanenburg in der Nähe des Thiemanns Kamps befunden haben. Wenn hier von dem „jetzt gentzlich verwüsteten hauße Schwanenborg“ und der „Schwanenborg“ die Rede ist, könnten Mitte des 17. Jahrhunderts noch Reste der Anlage sichtbar gewesen sein.[10]

1809 berichtete dann der gräflich-bentheimische Regierungsrat Funck von seinen Nachforschungen über den angeblichen Standort der Schwanenburg, nachdem er diesen am 7. Juli des Jahres in Begleitung der Fürstin Wilhelmine von Bentheim-Steinfurt, ihres Sohnes Erbgraf Alexius sowie der Töchter Charlotte und Sophie aufgesucht hatte. Funck behauptete, der Burgplatz habe im Kirchspiel Mesum, allerdings rechts der Ems auf einer Anhöhe gelegen. Er identifizierte dort gefundene Steine, zerbrochene Ziegel und eine eiserne Stange als Reste der Gebäude der Schwanenburg, obwohl er selbst erstaunt war, dass er derartige Bestandteile 466 Jahre nach der Zerstörung noch finden konnte. Um den von ihm lokalisierten Standort abzusichern, gibt er an, dass die gesamte Umgebung den Steinfurtern gehört habe, bis 1638 durch Erbteilung die Besitzungen an das Haus Bentheim-Tecklenburg gefallen seien. Letztere hätten die Besitzungen um den vermeintlichen Standort an Scheffer genannt Boichorst verkauft. Zudem behauptete Funck, dass der von ihm ausgemachte Platz „bis auf den heutigen Tag denen umliegenden annoch unter dem Namen Schwanenburg bekannt“ sei.[11] Aufgrund dieser Hinweise verortete Bernhard Gehling 1993 den Standort der Schwanenburg auf einer Bodenerhebung südlich des Hofes Willer, die durch fünf nebeneinanderstehende Eichen eingegrenzt wird.[12] 1994 begutachteten auch die Archäologen Christoph Grünewald und Cornelia Kneppe das Gelände. In den damaligen Unterlagen wird erwähnt, dass das nördlich angrenzende Flurstück im Urriss von 1822 noch „Borg“ bezeichnet wurde.[13]

Standort der Schwanenburg (roter Kreis).

Mit seiner Verortung lag Bernhard Gehling schon fast richtig. Nur hat die geomagnetische Messung der archäologischen Untersuchung im November 2021 durch Ingo Pfeffer und Joris Coolen ergeben, dass die Schwanenburg eben nicht auf der Bodenerhebung, sondern westlich von dieser in der Senke ihren Standort hatte. Der halbe Burggraben der Niederungsburg ist im Magnetscan deutlich zu erkennen. Die Schwanenburg befand sich somit nicht auf einer Anhöhe, wie von der Heimatforschung bisher vermutet worden war, sondern es handelte sich um eine Niederungsburg, die man im sumpfigen Auenbereich des damaligen Emsverlaufs angelegt hatte. Die Wehranlage existierte keine hundert Meter südwestlich des Hofes Willer. Vermutlich bestand sie aus einer Vor- und einer Hauptburg. Der Zugang erfolgte von Norden über einen Damm, den Andreas Brinker ebenfalls im Geländerelief nachweisen konnte. 

Mit der Geschichte der Schwanenburg haben sich bereits einige Forscher befasst. Einer von ihnen war Hans Jürgen Warnecke (1934–2019). Er fand im Text einer Urkunde aus dem Jahr 1241 eine Stelle, in der eine Burg der Steinfurter Edelherren genannt wird, die angeblich an der Ems situiert gewesen sei („ea parte Emese“).[14] Für Warnecke war das ein früher Beleg für die Elter Schwanenburg, der allerdings nicht zu einem früheren archäologischen Befund passen will. Denn im Bereich der einstigen Schwanenburg fand man neben Keramik auch bearbeitete Holzpfähle, die dendrochronologisch auf die Zeit um 1300 datiert worden sind.[15] Schaut man sich allerdings die von Warnecke angeführte Textstelle genau an, kommt ebenso eine andere Übersetzung in Betracht: „illa bona […], que nomine homagii […], que sita sunt ab ea parte Emese, ubi iacet castrum Stenvorde“. Wenn man das lateinische Wort pars nicht mit ‚Teil‘ oder ‚Stück‘ übersetzt, sondern mit ‚Seite, Richtung‘, so ist hier die Gegend zwischen Ems und Burgsteinfurt gemeint, also das Gebiet links der Ems. In diesem Fall ist mit dem „castrum Stenvorde“ keine zweite (und wie Warnecke meint „gleichwertige“) Steinfurter Burg an der Ems genannt, sondern die Stammburg in Burgsteinfurt.[16] Der Beleg für 1241 ist also sehr unsicher. Er fügt sich auch nicht gut in die damalige allgemeine territorialgeschichtliche Situation ein, wie im Folgenden darzulegen ist.

Der steinfurtische Güterbesitz bildete einen Schwerpunkt um Steinfurt sowie die angrenzenden Kirchspiele und wurde durch weiträumigen Streubesitz ergänzt. Somit musste das Interesse der Edelherren darin bestehen, weitere Herrschaftsrechte zu erwerben und dadurch einen geschlossenen Herrschaftsbereich zu etablieren. Dieser Prozess vollzog sich vorwiegend im 13. Jahrhundert, vor allem unter Baldewin von Steinfurt (1265–1317). Dieser soll einer späteren Nachricht aus dem Jahr 1395 zufolge bereits die Blutgerichtsbarkeit in Emsdetten und Mesum ausgeübt haben. Neben dem Gericht in Burgsteinfurt und dem Bauergericht in Sellen, Hollich und Veltrup besaßen die Edelherren darüber hinaus die Gerichtsbarkeit in Borghorst und das Gogericht in Laer. 1247 erhielten sie vom münsterischen Domkapitel das Holtinc- und Woltinc-Gericht des Hofes Boclo. 1279 kam dann noch die Freigrafschaft in Laer hinzu.[17] Seit 1280 erwarb Baldewin die von der Ruhr bis nach Friesland verstreut liegenden Besitzungen einer Steinfurter Nebenlinie samt deren Vasallen und kaufte weitere Lehen an.[18]

Seit 1282 verfolgten auch die münsterischen Bischöfe intensiv, ihre Herrschaft an beiden Seiten der Ems in Richtung Norden auszudehnen. Dreh- und Angelpunkt war die Inbesitznahme von Rheine, das an der wichtigen Fernstraße ins Emsland und weiter nach Friesland gelegen war.[19] In diese Zeit des territorialen Ausbaus auf münsterischer wie Steinfurter Seite wird der Bau der Schwanenburg fallen, die zum Schutz der Steinfurter Besitzungen bei Rheine gedacht gewesen sein dürfte. Neben der Stammburg in Burgsteinfurt und der 1238 gemeinsam mit den Herren von Lohn ererbten Burg Bredevoort war die Schwanenburg die dritte Wehranlage der Steinfurter. 1284 hatte Baldewin allerdings einen Teil an Bredevoort an den münsterischen Bischof abgetreten. Möglicherweise wurde erst jetzt das Projekt Schwanenburg angegangen. Baldewin von Steinfurt dürfte demzufolge als ihr Bauherr anzusetzen sein.[20] Ausschlaggebend für die Sicherung der Steinfurter Besitzungen an der Ems könnte auch das Beispiel des erzwungenen Verkaufs der Herrschaft Horstmar an den münsterischen Bischof gewesen sein.[21]

In diese Phase des steinfurtischen und münsterischen Herrschaftsausbaus (1280–1343) fällt auch der Bau der Steinfurter Burg Ovelgönne, die gemeinschaftlich mit den Herren von Solms zu Ottenstein auf einer Insel der Vechte unweit Schöppingens errichtet worden sein soll. Sie wird erstmals 1343 genannt. Der Name der Feste – übel gegönnt – zeigt schon, dass ihre Entstehung in eine Zeit konkurrierender Herrschaftsansprüche fällt.[22]

Die Zerstörung der nur vier Jahrzehnte nachweisbaren Schwanenburg (1303–1343) hängt ebenfalls mit dem Konkurrenzkampf um Rheine zusammen.[23] Hier besaß die Abtei Herford aus karolingischer Zeit umfangreiche Rechte und Besitzungen, die Tecklenburger Grafen hatten die Vogtei inne. Durch den Ort verlief zudem die wichtige Verbindungsstraße, die das Oberstift mit dem Ems- und Friesland verband. Besitzungen nannte der münsterische Bischof in den Kirchspielen Emsbüren, Emsdetten, Rheine, Saerbeck, Salzbergen und Schepsdorf sein Eigen. Ebenso verfügte hier das Domkapitel über Güterbesitz, der somit auf die Zeit vor 1000 zurückgeht, als Kapitel und Bischof ihren Besitz aufteilten. An der Emsstraße waren aber durch ihre seit 1280 erworbenen Besitzungen im Norden auch die Edelherren von Steinfurt interessiert. Die Spannungen begannen, als Bischof Ludwig von Hessen Rheine befestigen ließ. Die Befestigung musste er aber auf Druck der Grafen von der Mark und von Tecklenburg 1323 wieder niederlegen. 1327 unternahm der Bischof einen erneuten Versuch, sich Rheine zu bemächtigen, indem er dem Wigbold in diesem Jahr die Stadtrechte verlieh, das kurz zuvor wieder befestigt worden war.

Der durch diese Maßnahmen provozierte Konflikt mit Steinfurt ging ab 1341 in die heiße Phase. Bischof Ludwig von Hessen war damals Schuldner der Edelherren, denen er wertvolles Stiftsgut verpfänden musste. Zudem hatte Ludolf von Steinfurt 1338 mit der Stadt Münster ein Schutz- und Trutzbündnis geschlossen, worin beide Parteien versprachen, sich gegenseitig ihre Städte und Festungen zu öffnen. Sie gelobten, im Angriffsfall einander beizustehen. Dieser Akt richtete sich gegen den Bischof, der damals auch mit dem Domkapitel im Streit lag, das wiederum mit der Stadt Münster verbündet war. Dass das Verhältnis zerrüttet war, zeigt der Sühnebrief zwischen Münster und Steinfurt, aus dem hervorgeht, dass der Edle von Steinfurt sich beklagt habe, von Bischof Ludwig als „de Goes“ beschimpft worden zu sein. Hier wurde also das Steinfurter Wappentier, der Schwan, verunglimpft und mit einer Gans verglichen. Der Schwan wurde ostentativ auch für die Bezeichnung der Schwanenburg verwendet.[24] Als Bischof Ludwig nun mit dem Grafen Adolf von der Mark einen Pakt schließen konnte, war der politische Zeitpunkt gekommen, gegen die Steinfurter Edelherren vorzugehen. Die Männer des Bischofs und des Grafen griffen im Januar 1343 die Schwanenburg an und zerstörten diese. Zudem machten sie zahlreiche Gefangene, darunter den Sohn des Steinfurters und den Edlen Giselbert von Bronchhorst. Graf Rainald von Geldern vermittelte im Februar den Frieden, der vorsah, dass Ludolf von Steinfurt 1000 Mark an den Bischof zahlen musste. Erst nach Übergabe des Betrages wurden die Gefangenen freigelassen. Ferner verfügte Graf Rainald, dass keiner der Gegner im Gogericht der Gegenpartei ohne deren Erlaubnis eine Befestigung anlegen dürfe. Damit war ein Wiederaufbau der Schwanenburg nicht mehr möglich. Durch die Niederlage büßten die Steinfurter ihre Besitzungen an der Ems ein. Im Juni 1343 verkaufte Ludolf daher alle Besitzungen und Rechte bei Rheine für 800 Mark an den münsterischen Bischof: den Wellinchof, die Erben Koken, Greving und upper Lage in der Nähe von Rheine mit allen Leuten und Gerechtsamen, auch die Mühle bei Rheine und die Fischerei in der Ems von der Stadt bis zum Schladebusch. Ferner veräußerte er den Standort der Schwanenburg („campum in quo fundatum erat quondam nostrum castrum prope Rene“). Allen steinfurtischen Besitz in der Stadt Rheine nebst Insassen und Gerechtsamen trat er an das Stift Münster ab. Auch gelobte er für sich und seine Erben, niemals einen Rechtsstreit wegen dieser Güter zu beginnen.[25] Ein 1346 geschlossener Vertrag beendete die gegenwärtigen und zukünftigen Streitigkeiten.[26] Damit war das Ringen um Rheine beendet. Die Edelherren von Steinfurt konnte der münsterische Bischof allerdings nicht aus seinem Territorium verdrängen.


[1] Westfälisches Urkundenbuch, Bd. 8, Nr. 163; Bd. 10, Nr. 84; Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Coesfeld, Münster 1904, Nr. 21, S. 84.

[2] Die münsterischen Chroniken des Mittelalters, hrsg. v. Julius Ficker, Münster 1851, S. 44f.

[3] Ebd., S. 128.

[4] Soweit zu sehen, erstmals erwähnt bei Peter Grosfeld, Beiträge zur Geschichte der Pfarrei und Stadt Rheine, Münster 1875, S. 15 Anm. 36, der von einer alten Sage spricht.

[5] Das Tafelgutverzeichnis des Bischofs von Münster 1573/74, Bd. 1: Das Amt Rheine-Bevergern, bearb. v. Leopold Schütte, Münster 2014, S. 160: „Item eynn stucke, belegen inn denn Hoeneschenn Mersche, de Tangenborch gnant“.

[6] Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen, Grafschaft Tecklenburg, Akten, Nr. 274. Vgl. auch ebd., Nr. 267, S. 1: „dem nunmehr gantz destruirten hauße Schwanenborgh“. 

[7] Wilhelm Kohl, Das Bistum Münster. Die Diözese, Bd. 1, Berlin u. New York 1999, S. 429.

[8] Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen, Msc. I („Ältere Sammlung“), Nr. 97, S. 701f.

[9] Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen, Kloster Gravenhorst / Urkunden, Nr. 10; Druck: Osnabrücker Urkundenbuch, Bd. 3, Nr. 260; Manfred Wolf (Bearb.), Die Urkunden des Klosters Gravenhorst, Münster 1994, S. 15

[10] Ob allerdings die Ruinen der Schwanenburg auf Gemälden des Malers Jacob van Ruisdael († 1682) abgebildet sind, ist doch recht fragwürdig und bedarf noch des genauen Nachweises. Ralph Schippers, Grabung Aufgabe künftiger Generationen, in: Westfälische Nachrichten vom 13.01.2022.

[11] Abbildung des Dokumentes bei Bernhard Gehling, Die Schwanenburg in der Bauernschaft Heine, in: Rheine. Gestern, heute, morgen 32 (1993), Heft 2, S. 16–32, hier S. 19f.

[12] Ebd., S. 21.

[13] Bodendenkmalpflege, Fundpunktverwaltung, Mkz 3711,79.

[14] Osnabrücker Urkundenbuch, Bd. 2, Nr. 406; Inventar des fürstlichen Archivs zu Burgsteinfurt. Bestand A: Allgemeine Regierungssachen der Grafschaften Bentheim und Steinfurt, bearb. v. Alfred Bruns u. Wilhelm Kohl, Münster 1971, S. 122–125.

[15] Bodendenkmalpflege, Fundpunktverwaltung, Mkz 3711,79.

[16] Hermann Josef Pape, „Die Schwanenburg muss 100 Jahre älter sein“, in: Westfälische Nachrichten vom 11.02.2010.

[17] Walther Loewe, Das Gerichtswesen der Grafschaft Steinfurt, Münster 1913, S. 7–17; Ingeborg Hoeting, Studien zur Geschichte der Herrschaft Steinfurt, vornehmlich um 1500, Münster (Westfalen), Univ., Mag.-Arb., 1985, S. 51–58.

[18] Otto Nerlich, Der Streit um die Reichsunmittelbarkeit der ehemaligen Herrschaft und späteren Grafschaft Steinfurt bis zum Flinteringischen Vertrage (1569), Münster 1913, S. 33.

[19] Loewe, Gerichtswesen, S. 17f.

[20] So auch Hoeting, Studien, S. 55 u. S. 72 mit Anm. 316, der älteren Literatur (Karl Döhmann, Walther Loewe) folgend.

[21] Nerlich, Streit, S. 30.

[22] Hoeting, Studien, S. 73.

[23] Das Folgende nach: Hildegard Friemann, Die Territorialpolitik des münsterischen Bischofs Ludwig v. Hessen, Münster 1937; Kohl, Diözese, Bd. 1 (wie Anm. 7), S. 145–155.

[24] Josef Niesert, Codex diplomaticus Steinfordiensis oder Urkundensammlung zur Geschichte der Herrschaft Steinford, Bd. 1, Münster 1834, S. 169-175, hier S. 172.

[25] Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen, Domkapitel Münster / Urkunden, Nr. 0 – IV D Nr. 34.

[26] Niesert, Codex , Bd. 1, Münster 1834, S. 177f.