Die Bauerschaftsnamen Ringel, Hölter und Schwege

Von Dr. Christof Spannhoff

Ortsnamen erzählen Geschichte! Die Gründe und Gegebenheiten, die der Benennung eines Ortes, einer Siedlung zugrunde liegen, eröffnen nämlich oftmals, was für unsere Vorfahren einst wichtig war. Somit sind Ortsnamen wichtige Quellen der Alltags- und Mentaliätsgeschichte.

Ringel

Von elementarer Bedeutung für unsere Vorfahren war der Wald. Er lieferte Brenn-, Bau- oder Werkholz und diente der Viehweide bzw. der Stallfuttergewinnung für Pferde, Rinder und Schweine.[2] Auch im Namen der Lengericher Bauerschaft Ringel steckt die Bezeichnung für  einen Wald, wie die ältesten Beleg des Namens zeigen: Indirekt wird der Name der Lengericher Bauerschaft Ringel 1274 erstmals im Namen eines Hinricus de Ringelo erwähnt.[3] 1277 erscheint dann ein Hof (curtis) in Ringelo[4], den die Edelherren von Steinfurt dem Kloster Gravenhorst mit zwei dazugehörigen Erben (et duos mansos) verkaufen. Laut Rückvermerk der Urkunde aus späterer Zeit handelte es sich um die Erben Haßelmann und König. 1285 wird der Osnabrücker Bürger Hinrico de Ryngello genannt.[5] 1293 erscheint der Hof Ringelo.[6] 1296 wird der Hof genannt Ryngelo erwähnt.[7] 1323 heißt es wieder: curiam Ringelo.[8] 1329 wird der Schulte zu Ringelo genannt.[9] 1468 heißt es erstmals Ringel bzw. Ringell[10], 1545 ebenfalls.[11]

Ein im Freckenhorster Heberegister (um 1050) genannter Ort Hringie[12] oder Ringie[13], der immer wieder zu Ringel bei Lengerich gestellt wurde, bleibt fern.[14] Es handelt sich hier um die Bezeichnung der Gegend am Südrand der Hornheide im Kirchspiel Telgte, der sich im Hofnamen Ringemann erhalten hat.[15] Die ersten Belege zeigen, dass es sich bei dem Namen Ringel ursprünglich um eine Zusammensetzung mit dem Grundwort altsächsisch , mittelniederdeutsch ‚Busch, Baumbestand in Niederwald-Wirtschaft‘ handelt.[16] Der Bauerschaftsname war also anfänglich eine Flurbezeichnung, die dann – wie die oben angeführten Urkundenbelege zeigen – zunächst auf den in der Nähe gelegenen Hof des Klosters Gravenhorst mit dessen Hufen/Erben (1296: in curte sive domo dicta Ryngelo) und später auf die Bauerschaft überging.

Das Bestimmungswort des Namens ist allerdings schwieriger zu bestimmen. Es kommt nämlich darauf an, wie man den Namen zerlegt: 1) Ring-e-lo, 2) Ringe-lo, 3) Ringel-lo.

Im ersten Fall (Ring-e-lo) wäre der Name an mittelniederdeutsch rink, altsächsisch hring ‚Ring, Kreis‘[17] anzuschließen und bezeichnete dann die ringförmige Gestalt des Niederwaldes. Eine derartige Form könnte etwa durch Rodungstätigkeit entstanden sein. Da der lo als ‚Niederwald‘ oftmals am Rande eines Hochwaldes anzutreffen war, den Hochwald also „umringte“, konnte, wenn der Hochwald gerodet wurde, ein Niederwaldgürtel bestehen in Form eines Kreises oder Ringes bestehen bleiben.[18] Dieser Niederwald-Ring könnte dann einen Namen ‚Ring-Wald‘ motiviert haben. Das –e– wäre dann als eingeschobener Sprossvokal zur besseren Aussprache anzusehen (*Rink-lo > Ring-e-lo; vgl. die analoge Wortbildung von neuhochdeutsch Maus-e-loch oder mittelniederdeutsch ring-e-tun ‚Ringzaun‘[19]). Natürlich könnten auch von altsächsisch hrink, mittelniederdeutsch rink abgeleitete Wörter dem Namen zuvor liegen: In Frage kämen altsächsisch hringilo ‚Wasserkübel‘[20] und altsächsisch hringilla ‚Ringelblume‘, mittelniederdeutsch ringele ‚Sonnenblume‘.[21] Im ersten Fall hätte es sich dann um einen ‚Busch, Baumbestand in Niederwald-Wirtschaft‘ gehandelt, aus dem man das Material zu Herstellung von (Wasser-)Kübeln gewonnen hätte[22], im zweiten Fall um einen lichten Buschwald, in dem auch die Ringelblume – welche Pflanzenart damit auch immer damals gemeint war – wuchs.

Im zweiten Fall (Ringe-lo) wäre als Bestimmungswort mittelniederdeutsch ringe ‚gering, minderwertig, niedrig‘[23] anzusetzen, das sich in diesem Fall auf die Qualität des Niederwaldes bezogen hätte. Der Hinweis auf die Beschaffenheit eines Gehölzes in seinem Namen ist nicht selten, wie z.B. der Name Schierloh bei Glandorf, zu mittelniederdeutsch schier ‚rein, klar, hell‘[24], belegt. Bei einem Ringelo hätte es sich demnach um ein minderwertiges oder niedriges Gehölz gehandelt.

Im dritten Fall (Ringel-lo) wäre das Bestimmungswort zum mittelniederdeutschen Tätigkeitswort ringeln ’spiralig schälen‘ zu stellen. So heißt es 1561 für das Schaumburger Land, dass „wher einen fruchtbaren baum ringelte, das er sterbe […]“, bestraft werden sollte.[25] „Deßgleichen soll daß baumschellen undt baumringen in unsern welden […] verbottenn sein“, heißt es 1585 für das Braunschweiger Land.[26] Die abgeschälte Baumrinde benötigte man wegen der in ihr enthaltenen Gerbsäure hauptsächlich zur Lederherstellung. Doch schädigte das Abschälen der Rinde den Baum so sehr, dass dieser Tätigkeit stark reglementiert und eingeschränkt werden musste, wollte man nicht überall ein Baumsterben herbeiführen. Von dieser Begrenzung waren dann bestimmte Gehölze ausgenommen worden, die durchaus als *Ringello ‚Schäl-Wald‘ hätten bezeichnet werden können. Vorauszusetzen wäre dann eine ursprüngliche Form Ringello, die 1285 mit dem gleichlautenden Ryngello belegt ist. In der Folge wäre dann ein –l– durch Vereinfachung geschwunden ist.[27]

Zwischen diesen drei Erklärungen kann sprachlich nicht entschieden werden. Allerdings mutet die erste Bestimmung des Namens Ringel als ‚ringförmiger Wald‘ recht theoretisch an, während die beiden anderen Erklärungen ihren Sitz im Leben und Wirtschaften der Menschen haben, weshalb einer von ihnen wohl der Vorzug zu geben ist.

Hölter

Auch der Bauerschaftsname Hölter geht auf die Lage am Wald zurück. Die ältesten Belege des Namens sind 1149 Holte[28], 1170 Holte[29], 1468 Engelbert to Holte[30], 1494 Herman to Holte und Hinke to Holte[31], 1511 Herman to Holt[32], 1621 und 1634 Heitkamp oder Herman tho Holte[33], 1643 Holter Ort[34], 1755 Holter Bauerschaft[35] und schließlich 1774 Bauerschaft Hölter[36]. Die Belege zeigen, dass ursprünglich von altsächsisch und mittelniederdeutsch holt ‚Wald, Gehölz, Holz‘[37] auszugehen ist. Der Name erscheint in seinen ältesten Formen im Dativ Singular, so dass sich eine zuvor liegende syntagmatische Wendung Wohnplatz, Siedlung *bî/to deme Holte ‚zu/bei dem Wald‘ ergibt. Die heutige Form Hölter ist das Ergebnis einer attributiven Verwendung Holter Ort (1643) / Holter Bauerschaft (1755) unter Wegfall der Siedlungsbezeichnung Ort bzw. Bauerschaft.[38]

Das Grundwort ist also eindeutig altsächsisch holt, mittelniederdeutsch holt ‚Holz, Gehölz, Wald‘. Es handelte sich also um eine Siedlung am einem Gehölz oder Wald. Dieses Gehölz war aber kein undurchdringlicher Urwald, sondern ein Nutzwald, der fest in die vormoderne Landwirtschaft integriert war. Das zeigt die Geschichte des Wortes holt. Aufschlussreich ist in diesem Zusammenhang vor allem das Nebeneinander der zwei Bedeutungen, denn das Wort niederdeutsch holt bzw. hochdeutsch holz bezeichnet sowohl das Material ‚Holz‘ als auch den Ort seiner natürlichen Produktion, den ‚Wald‘. Noch im Mittelniederdeutschen, das von ca. 1200 bis ca. 1600 gesprochen wurde, steht das Wort holt sowohl für den Wald selbst als auch für das Material, das aus dem Wald gewonnen wird. Die Bedeutung ‚Wald‘ hat sich heute noch in dem Wort Gehölz erhalten.[39] Das Nebeneinander der Bedeutungen ‚Holz‘ und ‚Gehölz‘ von holt ist nicht erst im Mittelniederdeutschen entstanden, sondern lässt sich bereits in älteren Sprachstufen nachweisen. So heißt es in einem in altsächsischer Sprache verfassten Essener Einkünfteverzeichnis aus dem 10. Jahrhundert: „uiar uother thiores holtes“ (lies u = v bzw. f; Übersetzung: vier Fuder trockenen Holzes). Hier ist eindeutig das Material, der Werkstoff gemeint. Am Anfang des zweiten Merseburger Zauberspruchs in althochdeutscher Sprache aus dem 9. Jahrhundert heißt es dann: „Phol ende Uuodan vuorun zi holza“ – [Die Götter] Phol und Wodan ritten/begaben sich in den Wald“. Hier ist unzweifelhaft das lebende Holz, der Wald angesprochen. Auch im Altenglischen bestand diese Differenzierung, woraus sich ergibt, dass sie den westgermanischen Völkern bereits vor der Abwanderung der Angeln und Sachsen im 5. Jahrhundert nach Britannien gemeinsam gewesen sein muss.[40]

Beide Bedeutungen des Wortes holt/holz gehen auf die Entstehung desselben im Bereich der Niederwaldwirtschaft zurück. Das Wort ist urverwandt mit griechisch kládos ‚Zweig, junger Trieb‘, wodurch sich erkennen lässt, dass nicht das isolierte Nutzholz die Grundbedeutung ist, sondern die Arbeitssituation selbst, in der lebendes in totes Holz verwandelt wird. Holz sind somit ursprünglich sowohl die lebenden Äste und Blätter des Niederwaldbaumes als auch die nach dem Abschneiden derselben gewonnenen toten Materialien (Stangen, Stöcke, Stämme etc.).[41] Erst später wird das Wort Holz zur Bezeichnung für die Gesamtheit des nutzbaren Holzbestandes.[42]

 Schwege

 Der Wald diente in vormoderner Zeit natürlich auch der Viehwirtschaft. In diesen wurden die Schweine zur Mast eingetrieben und hier wurde auch Futterlaub für das Hornvieh sowie Stallstreu gewonnen.[43] Der Wald war also auch Voraussetzung für die historische Grundlage des Bauerschaftsnamens Schwege, wenn er diesem als Wort auch nicht direkt zuvor liegt.

Der Ortsname Schwege u.ä. kommt in Norddeutschland häufiger vor. Es gibt neben dem hier betrachteten Schwege bei Glandorf (Landkreis Osnabrück) mit einem Hof Schwegmann, ein Schwege und ein Schweger Moor bei Bohmte (Landkreis Osnabrück), ein Schwege bei Dinklage (Landkreis Vechta), ein Schwagsdorf bei Fürstenau (Landkreis Osnabrück), einen Schwegerhoff bei Ostercappeln (Landkreis Osnabrück), ein Schweghaus bei Mellinghausen und eine Flur Auf dem Schwege bei Barenburg (Kreis Diepholz), ein Schwegen bei Loxstedt (Kreis Cuxhaven) und ein Schwachhausen bei Bremen, einen Schwegerhook und einen Kotten Schweichmann bei Recke und ein Swechhus to Halen (1427) bei Wersen (alle Kreis Steinfurt) sowie ein Schweicheln und einen Schwaghof bei Herford.[44]

Aufgrund der ältesten Belege lassen sich alle diese Orts-, Hof- und Flurnamen auf das althochdeutsche Wort sweiga bzw. den nicht belegten, sondern zwingend erschlossenen altsächsischen Begriff *swêga[45] zurückführen, die beide ‚Viehhof, Viehweideplatz, Rinderherde‘ bedeuten. So begegnet der Ort Schwege bei Glandorf 1334 als Uppen Swegge, 1367 thon Sweghe, das Schwege bei Bohmte 1231 als Svege, 1252, 1263 und 1319 als Sveghe, 1270 als Swege.[46]

Von der Geschichtsforschung sind vor allem im süddeutschen Raum und Österreich zum Teil systematisch eingerichtete grundherrliche Viehzucht- und Milchwirtschaftsbetriebe (lateinisch: vaccaria, curia armentaria), in Lagen in denen Ackerbau unmöglich war, festgestellt und untersucht worden: die sogenannten Schwaigen oder Schwaighöfe. Die Belege des Wortes in den oben aufgeführten norddeutschen Örtlichkeitsnamen zeigen aber, dass es diese Einrichtung auch in Norddeutschland gegeben hat. So ist im Freckenhorster Heberegister, das aus der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts stammt, folgender Eintrag zu finden: „van then suegeron en modium gerston“ – „Von den Swege-Leuten eine Müdde [Getreidemaß] Gerste“.[47] Die Bezeichnung der Orte mit dem Bestandteil Schweg(e) geht also auf mittelalterliche „Viehwirtschaftzentren“ zurück.

Doch auf welche ursprüngliche Bedeutung lässt sich das althochdeutsche Wort sweiga bzw. altsächsisch *swêga ‚Viehhof, Viehweideplatz, Rinderherde‘ zurückführen? Die etymologischen Wörterbücher der deutschen Sprache geben die Auskunft, dass die weitere Etymologie unklar sei. Doch scheint es sehr wahrscheinlich zu sein, dass man das Wort über germanisch *sweigô an die indogermanische Basis *suei(k) in der Bedeutung ‚biegen, drehen‘[48] anschließen kann. sweiga / *swêga gehört somit zu den sogenannten „Zaunwörtern“, die sich in vielen Ortsnamen erhalten haben, z. B. wik, word, tun/town, ham, dorf/dorp, rike/reke, (h)lar-, hurð etc.[49]

Das Biegen als ursprüngliche Grundlage des Wortes sweiga / *swêga als Tätigkeit zur Herstellung des Zauns mit gewundenen Weidenruten führte dazu, dass das Wort zunächst auf den Zaun selbst und später auf das vom Zaun eingefriedete Gebiet überging (Metonymie). Ein vergleichbarer Prozess ist bei der Bedeutungsentwicklung des Wortes Zaun festzustellen. Während im Deutschen das sich aus germanisch *tuna ‚Zaun‘ entwickelnde Wort Zaun auch heute noch die Einfriedung selbst bezeichnet, erweiterte sich im Englischen die Bedeutung zu town ‚eingehegter Platz‘ und schließlich zur heutigen Bedeutung ‚Stadt‘. So dürfte es auch bei dem Wort sweiga / *swêga gewesen sein. Von der Tätigkeit der Zaunherstellung (indogermanisch *suei(k) = biegen) ging das Wort auf den so angefertigten Zaun über und von diesem auf den eingehegten Raum, die Viehweide. Die Viehweide war schließlich das Charakteristikum, das den Namen der Siedlung motivierte: Schwege. Somit belegt dieser Ortsname mit seinen Dubletten und Varianten, dass es auch in Norddeutschland grundherrlich angelegte Vieh- und Milchwirtschaftsbetriebe gab.

Anmerkungen

[1] Hunsche, Friedrich Ernst (Bearb.), Lienen am Teutoburger Wald. 1000 Jahre Gemarkung Lienen, hrsg. v. d. Gemeinde Lienen, Lienen 1965, S. 147-149.

[2] Forstgeschichte. Ein Grundriß für Studium und Praxis, hrsg. v. Karl Hasel u. Ekkehard Schwartz, 3. Aufl., Remagen 2006, S. 197-260.

[3] Osnabrücker Urkundenbuch (OUB), bearb. v. Friedrich Philippi u.a., 7 Bde., Osnabrück 1892-1996, Bd. III, Nr. 503. Die Person wird ferner genannt in: OUB III, Nr. 504; OUB III, Nr. 507.

[4] „nos curtem in Ringelo et duos mansos“. Original. Die Urkunden des Klosters Gravenhorst, bearb. v. Manfred Wolf, Münster 1994, Nr. 35. Rückvermerk auf der Urkunde: „item up den hoff to Ryngel, Haßelmann und Konningk. Weitere Drucke: OUB III, Nr. 595. Vgl. auch: Schneider, Heinrich, Die Ortschaften der Provinz Westfalen bis zum Jahre 1300 nach urkundlichen Zeugnissen und geschichtlichen Nachrichten, Münster 1936, S. 111. Zur „curia in Ringelo“ siehe: Hunsche, Friedrich Ernst, Rittersitze, adelige Häuser, Familien und Vasallen, Bd. 1: Der ehemaligen Grafschaft Tecklenburg, Tecklenburg 1988, S. 204-206.

[5] „Hinrico de Ryngello civis Osnaburgensis“. Abschrift des 15. Jahrhunderts. Urkunden Gravenhorst, Nr. 59. Weitere Drucke: OUB IV, Nr. 156.

[6] „curiam nostram in Ringelo in parrochia Lengherike“. Original. Urkunden Gravenhorst, Nr. 70. Weitere Drucke: OUB IV, Nr. 368.

[7] „in curte sive domo dicta Ryngelo, sita in dyocesi Osnaburgensis in parrochia Lengerike“. Original. Urkunden Gravenhorst, Nr. 73. Weitere Drucke: OUB IV, Nr. 464.

[8] Original. Urkunden Gravenhorst, Nr. 114. Rückvermerk auf der Urkunde: „van dem erve Ryngelo“.

[9] „cum villico de Ringelo“. Abschrift des 15. Jahrhunderts. Urkunden Gravenhorst, Nr. 122.

[10] Gengenbach, Werner, Lengerich. Werden und Walten 1147-1947, Lengerich 1947, S. 14.

[11] Knechtegeldregister der Grafschaft Tecklenburg, Fürstliches Archiv Rheda, Rheda Akten VI, Nr. 359. Ein Faksimiledruck nebst Transkription der Lengerich betreffenden Seiten findet sich bei: Schumann, Gert, Geschichte der Stadt Lengerich, Bd. 1: Von den Anfängen bis zur Stadtwerdung 1727, Lengerich 1981, S. 168-172, hier S. 168f.

[12] Die Heberegister des Klosters Freckenhorst nebst Stiftungsurkunde, Pfründeordnung und Hofrecht, hrsg. von Ernst Friedlaender, Münster 1872 (im Folgenden: CTW I), S. 50; vgl. auch: OUB I, Nr. 146, S. 128-130. Friedlaender datiert das Register auf die Zeit um 1050 (CTW I, S. 19-24). Zur neueren Datierung in die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts vgl.: Hartig, Joachim, Das Freckenhorster Heberegister, in: Kirche und Stift Freckenhorst. Jubiläumsschrift zur 850. Wiederkehr des Weihetages der Stiftskirche in Freckenhorst am 4. Juni 1979, Freckenhorst 1979, S. 186-192, hier S. 191f.

[13] CTW I, S. 45.

[14] Zuletzt: Kröner, Heinrich, Die Geschichte des Schützenvereins Ringel von 1904 e.V. Bauerschaft und Schützenverein, in: Festschrift 100 Jahre Schützenverein Ringel von 1904 e.V. (1904-2004), hrsg. v. Schützenverein Ringel von 1904 e.V., Greven 2004, S. 85-91, hier S. 85f.

[15] Osthoff, Hermann, Frühe Ortsnamen im Osnabrücker Land. Corrigenda zum Osnabrücker Urkundenbuch I, in: Osnabrücker Mitteilungen 78 (1971), S. 1-54, hier S. 11; Ders., Beiträge zur Topographie älterer Heberegister und einiger Urkunden, in: Osnabrücker Mitteilungen 71 (1963), S. 1-61, hier S. 36.

[16] mit den Belegen aus dem appellativischen Wortschatz bei: Derks, Paul, Die Siedlungsnamen der Stadt Gladbeck in Westfalen. Sprachliche und geschichtliche Untersuchungen, Gladbeck in Westfalen 2009, S. 151-154; Die Siedlungsnamen der Stadt Sprockhövel. Sprachliche und geschichtliche Untersuchungen, Bochum 2010, S. 81f.

[17] Schiller, Karl u. Lübben, August, Mittelniederdeutsches Wörterbuch, 6 Bde., Bremen 1875-1881, Bd. III, S. 485.

[18] Trier, Jost, Holz, Etymologien aus dem Niederwald, Münster-Köln 1952, S. 115.

[19] Schiller-Lübben III, S. 484.

[20] Tiefenbach, Heinrich, Altsächsisches Handwörterbuch. A concise Old Saxon dictionary. Berlin, New York 2010, S. 182 (mit den entsprechenden Quellennachweisen und Fundstellen).

[21] Tiefenbach, Wörterbuch, S. 182; Schiller-Lübben III, S. 484.

[22] Vgl. dazu: Spannhoff, Christof, Vom Barlo(h) zur Barlage, in: Quellen und Beiträge zur Orts-, Familien- und Hofesgeschichte Lienens, bearb. u. hrsg. v. Christof Spannhoff, Bd. 2: Streifzüge durch die Geschichte Lienens. Ein historisches Lesebuch, 2., verbesserte u. ergänzte Aufl., Norderstedt 2012, S. 70-73; Derks, Paul, Derks, Paul, Die Siedlungsnamen der Gemeinde Weeze am Niederrhein. Sprachliche und geschichtliche Untersuchungen. Mit einem Ausblick nach Geldern und Goch, Weeze 2006, S. 66.

[23] Schiller-Lübben III, S. 483

[24] Schiller-Lübben IV, S. 102

[25] Bei der Wieden, Brage; Borgemeister, Bettina, Niedersächsisches Waldwörterbuch. Eine Sammlung von Quellenbegriffen des 11. bis 19. Jahrhunderts, Melle 1993, S. 115.

[26] Ebd.

[27] Lasch, Agathe, Mittelniederdeutsche Grammatik, 2., unveränd. Aufl., Tübingen 1974, § 234.

[28] Original. OUB I, Nr. 278.

[29] Original. OUB I, Nr. 325.

[30] Saatkamp, Friedrich, Ladbergen. Aus Geschichte und Gegenwart des 1000jährigen westfälischen Dorfes, Ladbergen 1975, S. 28.

[31] Schatzungs- und sonstige Höferegister der Grafschaft Tecklenburg 1494 bis 1831, bearb. v. Wolfgang Leesch, Münster 1974, S. 88.

[32] Ebd., S. 88.

[33] Ebd., S. 27f.

[34] Ebd., S. 105.

[35] Ebd., S. 163.

[36] Ebd., S. 225.

[37] Schiller-Lübben II, S. 289.

[38] Vgl. dazu auch die Ortsnamen Dalmer bei Beckum (875 Dalehem > 1504 Dalem > *Dalm > *Dalmer Burscap > Dalmer) und Hörster bei Beelen (um 1336 Horst in par.[rochia] Belen > 1384 tor Horst > 1589 Hörster Bauerschaft > um 1800 Hörster). Korsmeier, Claudia Maria, Die Ortsnamen der Stadt Münster und des Kreises Warendorf, Bielefeld 2011, S. 95f. u. 217f.

[39] Schiller-Lübben II, S. 289.

[40] Derks, Paul, Die Siedlungsnamen der Stadt Essen. Sprachliche und geschichtliche Untersuchungen, Essen 1985, S. 108.

[41] Trier, Jost, Holz, Etymologien aus dem Niederwald, Münster u. Köln 1952, S. 43-51.

[42] Derks, Essen, S. 108.

[43] Trier, Jost, Venus. Etymologien um das Futterlaub, Köln u.a. 1963.

[44] Schütte, Leopold, Wörter und Sachen aus Westfalen 800 bis 1800, Münster 2007, S. 628.

[45] mit einem * werden nicht belegte, sondern erschlossene Formen gekennzeichnet.

[46] Wrede, Günther, Geschichtliches Ortsverzeichnis des ehemaligen Fürstbistums Osnabrück, 3 Bde., Hildesheim 1975-1980, Bd. II, S. 194-197.

[47] Die Heberegister des Klosters Freckenhorst nebst Stiftungsurkunde, Pfründeordnung und Hofrecht, hrsg. v. Ernst Friedlaender, Münster 1872, S. 55; Schütte, Wörter, S. 628.

[48] Pokorny, Julius, Indogermanisches etymologisches Wörterbuch, 2 Bde., Bern u.a. 1959-1969, Bd. I, S. 1041f.

[49] Derks, Lüdenscheid, S. 158f.

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